Success Story

Qualifizierung in der Fertigungsindustrie
Mit Digitalem Lernen den Fachkräftemangel überwinden

Daniel Sztutwojner

Auch nach der Coronavirus-Pandemie wird die fertigende Industrie mit anhaltendem Fachkräftemangel konfrontiert sein. Mitarbeiterqualifizierung bleibt eine zentrale Zukunftsaufgabe. Wie fördern produzierende Betriebe effizientes digitales Lernen in einer von der digitalen Transformation geprägten Arbeitswelt?

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Effiziente Geschäftsprozesse beim Containertransport - Unterstützung der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen durch eine digitale Plattform

Michael Teucke, Eike Broda und Michael Freitag

Der Containerverkehr ist sehr bedeutsam für den internationalen Handel und die Güterverteilung in globalen Produktionsnetzen. Die digitale Unterstützung der Containertransportprozesse ist jedoch häufig noch unzureichend. Dieser Beitrag zeigt, wie eine digitale Plattform die Interaktion zwischen den Akteuren aus Industrie und Logistik bei der Durchführung von Geschäftsprozessen im Umfeld von Containertransporten erleichtern kann. Am Beispiel der Angebotserstellung und Auswahl von Transportdienstleistungen wird dargelegt, wie die Plattform Transaktionen zwischen Versendern und Transportdienstleistern unterstützt. Die Nutzung der digitalen Plattform erhöht die Prozesstransparenz und verringert den zeitlichen Aufwand für die Durchführung der Prozesse.

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Digitalisierungsinduzierte Risiken in der Beschaffung 4.0 - Management einer veränderten Risikosituation durch Industrie 4.0

Jan Niklas Dörseln

Beschaffung 4.0 repräsentiert eine umfassende informationstechnische Vernetzung der Beschaffung mit den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen und stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor für Industrie 4.0 dar [1]. Die Vernetzung mit den Lieferanten ermöglicht die Automatisierung des operativen Beschaffungsprozesses und bildet gleichzeitig die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten [2, 3]. Allerdings geht eine solche Vernetzung auch mit Risiken einher, die den Erfolg der Beschaffung nachhaltig schmälern können. Es wird gezeigt, inwiefern sich Beschaffungsrisiken durch die Vernetzung verändern und wie sich (je Intensität) der Trade-off zwischen Beziehungs- und Lieferantenrisiken verhält.

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MES für produzierende KMUs - Angepasstes Vorgehensmodell und -werkzeug zur effizienten Auswahl

Rainer Eber, Steffen Schwarzer und Daniel Miller

Manufacturing Execution Systeme (MES) sind ein zentrales Element bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben. Diese verlangt von Unternehmen eine transparente Abbildung ihrer komplexen Prozesse, um z. B. Daten schnell austauschen zu können oder auch flexibel auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ein Baustein in Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ist das MES, das es erlaubt, Funktionaltäten im Fertigungsumfeld digital abzubilden. Der unüberschaubar große Markt, verbunden mit speziellen Anforderungen, begrenzten Ressourcen, Zeit und Domänenwissen, führt bei der Auswahl eines geeigneten MES zu besonderen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und produzierende KMUs bei der Auswahl zu unterstützen, wurden eine Methodik und ein Werkzeug zur effizienten und zielgerichteten Auswahl eines passenden MES entwickelt, mit dessen Hilfe ein effizienterer Unternehmensbetrieb erfolgen kann.

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Wertschöpfungskette der additiven Fertigung - Entwicklung einer KMU-spezifischen Wertschöpfungskette für additiv gefertigte Endbauteile aus Metall

Tim Niklas Mai, Martin Brylowski, Ayman Nagi und Wolfgang Kersten

Additive Fertigungsverfahren ermöglichen durch das schichtweise Auftragsprinzip die wirtschaftliche Herstellung komplexer Bauteile in geringen Stückzahlen und gewinnen in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von dem hohen Individualisierungspotenzial und können neue Geschäftsmodelle erschließen. Dem flächendeckenden Einsatz additiver Verfahren stehen allerdings hohe Fertigungskosten und technologische Herausforderungen gegenüber. Die Forschung konzentriert sich derweil auf die singuläre Optimierung einzelner Prozessschritte der additiven Fertigung und bietet für KMU keine ausreichende Hilfestellung. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der vorliegende Beitrag mit der Entwicklung einer verfahrensübergreifenden Wertschöpfungskette der additiven Fertigung für KMU. Auf Basis einer systematischen Analyse wissenschaftlicher Literatur wurden relevante Fertigungsverfahren untersucht und eine verfahrensübergreifende Wertschöpfungskette abgeleitet. Die Ergebnisse wurden durch leitfadengestützte Experteninterviews verifiziert und zentrale Forschungs- und Entwicklungsbedarfe hergeleitet.

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Green Fuels (Green Hydrogen, Green LNG) in Maritime - Shipping for Centralized or Decentralized Heating, Electric Power Supply and Ship Propulsion

Carsten Fichter und Uwe Werner

Nowadays heavy fuel oil and Diesel are mostly used on merchant and passenger ships. Soon international and especially national governmental regulations will increase recommendations for maritime shipping in Europe and worldwide. The main reasons are high air polluting emissions like fine dust, Nitrogen Oxide and Sulphur Oxide, as well as the recommendations of reducing the Greenhouse Gas Emissions like Carbon Dioxide. Green fuels allow to reduce those emissions. Therefore, the International Maritime Organization (IMO) create the Maritime Pollution contract (MARPOL). The MARPOL Annex VI gives the possibility to define strictly controlled air polluting areas for SOx and NOx (Emission-Controlled Areas, ECAs or SECAs). The state-of-the-art shows that hydrogen and LNG can be safely operated and used to supply electric generating systems and drive systems. Especially cruise ships nowadays were constructed with LNG main propulsion engines. Conventional hydrogen or LNG are not CO2 free. With green hydrogen or ammonia and green LNG, based on renewable electrical energy, CO2 emissions could be reduced. The paper compares different green fuels to classical fuels in maritime applications, regarding pros and cons, emissions, safety aspects and the green renewable production of such fuels.

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Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Supply Chain Management - Digitalisierung, Resilienz, Kooperation, Nachhaltigkeit, Effizienz

Sebastian Trojahn und Vanessa Klementzki

Die heutige Wirtschaftswelt ist durch eine stetig zunehmende Komplexität in verschiedensten Dimensionen gekennzeichnet: der Zusammenarbeit, dem Wettbewerb, der Beschaffenheit der Produkte bis hin zu steigenden Kundenanforderungen. Lieferketten sind schon längst nicht mehr linear zu begreifen, sondern bilden Netzwerke über zahlreiche Supply Chain Teilnehmer. Globalisierung und Krisen strapazieren dabei die bestehenden Strukturen, stellen bisher gesetzte Prioritäten und Maßnahmen in Frage und verlangen nach neuen Lösungen für (zukünftige) Probleme. Wie müssen Supply Chains in diesem sich stetig ändernden Umfeld mit Krisen und ständiger Komplexitätszunahme beschaffen sein, um erfolgreich zu sein? Dieser Beitrag stellt Handlungsfelder für erfolgreiches Supply Chain Management heraus und leitet daraus Erfolgsfaktoren und Eigenschaften ab.

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